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Abitur schützt nicht vor Arbeitslosigkeit
Ein guter Schulabschluss schützt nicht mehr vor Arbeitslosigkeit und Armut. Das belegt jetzt eine Studie des DGB. Vielmehr sind immer mehr Menschen mit Fach- und Hochschulreife in der derzeitigen Krise ohne Job. Der Untersuchung zufolge nahm diese Zahl innerhalb eines Jahres um 25 Prozent zu. Der Anstieg von Arbeitslosen mit Haupt- oder Realschulabschluss betrug hingegen nur 10,8 beziehungsweise 5,4 Prozent.
Durch die Langzeitarbeitslosigkeit stieg auch das Verarmungsrisiko für Menschen mit einem höheren Bildungsniveau. Ebenfalls innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in dieser Gruppe um etwa 14 Prozent.
